rios® steht für individuell entwickelte Hilfsmittel aus dem 3D-Druck, die exakt auf Körperform, Alltag und Bedürfnisse abgestimmt sind und so neue Möglichkeiten in der orthopädischen Versorgung eröffnen.
Mit moderner Technik ist heutzutage sehr vieles möglich. Die Hilfsmittelherstellung ist da keine Ausnahme. Bereits seit 2015 machen wir bei rahm uns unter der Marke rios® 3D-Technologie zu Nutzen und stellen im 3D-Druck individuelle Hilfsmittel her.
rios® – das steht für rahm individuelle Orthopädie Systeme. Jedes 3D-gedruckte Hilfsmittel von rios® wird speziell für unsere KundInnen entworfen und hergestellt. Damit haben wir die Möglichkeit, noch genauer auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer KundInnen einzugehen und Hilfsmittel anzubieten, die echten Mehrwert schaffen.
Individuelle und maßgeschneiderte Versorgung von KundInnen ist oftmals der Schlüssel zum Therapieerfolg. In vielen Fällen können vorkonfektionierte Lösungen nur bedingt helfen. Bei rahm haben wir das schon früh erkannt.
Die digitale Orthopädietechnik bietet im Zusammenhang mit dem 3D-Druckverfahren die Möglichkeit, passgenaue Hilfsmittel herzustellen. Diese technischen Möglichkeiten macht sich unser Team aus 3D-ExpertInnen zunutze und entwickelt unter dem Markennamen rios® bereits seit 2015 orthopädische Systeme aus dem 3D-Druck.
Mit rios® schaffen wir viele individuelle Lösungen für unsere KundInnen. Der 3D-Druck erlaubt uns, innovative Lösungen zu finden und KundInnen zu versorgen, denen mit standardisierten Hilfsmitteln nicht geholfen werden kann und spezifisch auf ihre Bedürfnisse und Anforderungen einzugehen. Gleichzeitig erlaubt uns der 3D-Druck auch Ansätze zu finden, die einem breiten Spektrum von KundInnen helfen können und dennoch so innovativ sind, dass sie zum Teil als patentierte Lösungen Einzug in unser Sortiment halten und unseren Versorgungsalltag bereichern oder auch in das deutschlandweite SMINA+ Sortiment übernommen werden.
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Expertise aus unterschiedlichen Fachbereichen wird in den rios® Produkten vereint. IngenieurInnen, OrthopädietechnikerInnen und ErgotherapeutInnen entwickeln in enger Zusammenarbeit die rios® Hilfsmittel.
Gemeinsam bilden sie das Team der digitalen Orthopädietechnik. Sie setzten ihr Fachwissen und ihre Erfahrung in der Versorgung ein. Damit schaffen Sie Hilfsmittel, die die Lücken füllen, die herkömmliche Hilfsmittel hinterlassen.
Die Individualität steht im Zentrum der rios® Produkte. Dafür kommen moderne Verfahren zum Einsatz. Mit einem 3D-Körperscan können wir genauestens Maß nehmen – berührungslos, außerordentlich detailreich und ohne großen Zeitaufwand.
Aus den gewonnenen Daten entsteht ein dreidimensionales, originalgetreues Modell. Dieses 3D-Modell dient als Grundlage für die Herstellung des Hilfsmittels. In einigen Fällen, wie bei Prothesencovern oder Sitzkissen, werden zusätzliche Maße genommen, um eine optimale Passform zu gewährleisten. Mithilfe einer speziellen 3D-Software modellieren und konstruieren unsere ExpertInnen anhand des 3D-Scans und der Messdaten am PC im Anschluss das Hilfsmittel.
Bei der Modellierung werden bereits alle Details, Farbe und Design berücksichtigt. So entsteht ein innovatives und individuelles Hilfsmittel, das genaustens auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer KundInnen abgestimmt ist.
Die 3D-gedruckten Hilfsmittel von rios® bieten zahlreiche Vorteile, die sie zu einer sinnvollen Ergänzung des klassischen Handwerks machen. Die Herstellung erfolgt schnell und ermöglicht es uns, auf die spezifischen Anforderungen unserer KundInnen einzugehen.
Jedes Produkt gewährleistet durch exakte Messungen eine ideale Passform, was den Tragekomfort erheblich erhöht.
Die leichten und flexiblen Materialien machen die Produkte alltagstauglich und einfach zu reinigen. Viele unserer Produkte lassen sich ohne zusätzliches Werkzeug anpassen, was die Handhabung im Alltag erleichtert. Zudem ist der 3D Druck materialsparend und umweltfreundlich, da weniger Abfall entsteht und nur die benötigten Materialien verwendet werden.
Dank fortschrittlicher 3D-Druckverfahren können wir Ihre Hilfsmittel zügig produzieren.
Jedes Produkt wird speziell auf die Bedürfnisse des einzelnen Kundens abgestimmt.
Unsere Materialien sorgen für eine gute Belüftung und hohen Tragekomfort.
Exakte Messungen ermöglichen eine passgenaue Anpassung.
Leichte und flexible Materialien machen unsere Hilfsmittel angenehm zu tragen.
Robuste Konstruktionen garantieren eine lange Lebensdauer im täglichen Gebrauch.
Praktische Materialien ermöglichen eine einfache Reinigung.
Viele unserer Produkte lassen sich ohne zusätzliches Werkzeug anpassen.
Der 3D-Druck reduziert Materialabfall und ist umweltfreundlich.
Zudem bieten viele rios® Orthesen mit ihrem modernen Design und den knalligen Farben auch einen ästhetischen Aspekt, der sie deutlich von herkömmlichen Orthesen unterscheidet.
Der 3D-Druck eignet sich hervorragend für die Herstellung der hochindividuellen rios® Hilfsmitteln. Unterschiedliche Druckverfahren machen es möglich, die digitalen Modelle in eine physische Form zu verwandeln. Dabei erlaubt der 3D-Druck Freiheiten, die in der klassischen Orthopädietechnik nicht möglich wären. Die Hilfsmittel werden schichtweise aufgebaut. Das pulverisierte Material wird durch Laserstrahlung miteinander verbunden, sodass besonders leichte und gleichzeitig sehr belastbare Orthesen gefertigt werden.
Dafür kommen alle gängigen 3D-Druck Verfahren (z. B. SLS, MJF ) zum Einsatz, die wir bei Bedarf kombinieren. Auch der FDM-3-Druck kommt bei der Herstellung zum Einsatz, dabei wird ein Kunststoff-Filament erhitzt und Schicht für Schicht aufgetragen, um ein dreidimensionales Objekt zu erzeugen.
So lassen sich die Vorteile der unterschiedlichen Verfahren bestmöglich nutzen und hochwertige Versorgungen herstellen. Die im 3D-Druckverfahren verwendeten Materialien entsprechen dabei allen medizinischen Vorgaben.
Eine Vielzahl unserer Orthesen wird von unserem Vertragspartner FKM aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt – sie bestehen zu über 95% aus Rizinusöl. Dabei wird bei FKM sowie in der rahm-Produktion 100% Ökostrom eingesetzt. Durch Verfahren zur Wärmerückgewinnung wird zudem Energie eingespart. Dadurch werden Treibhausgasemissionen reduziert und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringert. Die additive Fertigung mit 3D-Druck verursacht weniger Abfälle im Vergleich zu herkömmlichen Herstellungsfahren wie zum Beispiel Fräsung. Das spart Ressourcen und ist ein wichtiger Beitrag auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft.
Mittlerweile umfasst das rios®-Produktportfolio eine Vielzahl von Hilfsmittel, die in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz kommen. Ob Orthesen für Lagerung oder zur Funktionsunterstützung, Passteile in der Prothetik, oder innovative Lösungen für ganz spezielle Bedürfnisse – mit den rios® Hilfsmitteln verhelfen wir unseren KundInnen zu mehr Lebensqualität.
Viktoria
Viktoria hat eine seltene Erkrankung, bei der es zu einer Muskelschwäche des linken Unterarms führt. Das führt zum Kraftverlust in Hand und Fingern. Mit einer individuell für sie konzipierten rios® Orthese kann sie ihre Finger im Alltag nun besser Öffnen und erhält zusätzliche Stabilisierung des Hand.
Fabienne
Als Rollstuhlfahrerin hatte Fabienne ein Sitzkissen, das ihr helfen sollte, an einem langen Tag im Sitzen Dekubitus vorzubeugen. Ihr ursprüngliches Kissen aus Schaumstoff verformte sich nach einiger Zeit und war auch schwer zu waschen. Sie testete das rios® Rollstuhlsitzkissen aus dem 3D-Druck und war begeistert davon, dass es die Form behält, leicht zu reinigen ist und sie auch noch gerader damit sitzen kann.
Elena
Wer eine Prothese trägt, sollte selbst entscheiden können, ob er dies preisgibt oder nicht. Das rios® Prothesencover hilft Elena dabei, diese Entscheidung selbst treffen zu können. Der Formausgleich aus dem 3D-Druck lässt es unter seinem Hosenbein so aussehen, als sei darunter keine Beinprothese.
Das Produktportfolio von rios® ist vielfältig und deckt eine breite Palette an orthopädischen Hilfsmitteln ab, die Sie bei unterschiedlichen Diagnosen und Symptomen im Alltag unterstützen können.
Im Bereich Unterarm bieten wir mit rios® eine große Auswahl an funktionsfördernden und Lagerungsorthesen an. Die Unterarmorthesen können beispielsweise bei Spastiken, Lähmungserscheinungen, Funktionseinschränkungen, Arthrose und Schmerzen eingesetzt werden.
rios® Handorthesen korrigieren Fehlstellungen und unterstützen die Greiffunktion.
Für Kinder bieten wir ebenfalls spezielle rios® Orthesen aus dem 3D-Druck an, die dabei unterstützen, Fehlstellungen zu korrigieren.
Darüber hinaus umfasst unser Sortiment 3D-gedruckte Sitzkissen, Prothesencover, 3D-Einlagen, Kopfschutzhelme, Kinderprothesen und Armschäfte, die ebenfalls auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Jedes Produkt wird sorgfältig entwickelt, um den höchsten Ansprüchen gerecht zu werden und Ihre Lebensqualität zu verbessern.
Wir verstehen rios® als Entwicklungsmarke. Deshalb wächst unser Produktportfolio mit unseren Innovationen mit. Wir verstehen rios® als Entwicklungsmarke. Deshalb wächst unser Produktportfolio mit unseren Innovationen mit.
Die Entwicklung der Marke rios® geht auf die Idee für die Lagerungsorthese AktivEx im Jahr 1994 zurück, als ein junger Orthopädietechnik-Meister an die Grenzen konventioneller Herstellungsmethoden stieß. Mit dem Vorschritt in der Körperscan-Technologie, der Entwicklung von 3D-Druck und entsprechenden Computerprogrammen entstanden neue Möglichkeiten, die für die Herstellung individueller und flexibler Hilfsmittel eingesetzt werden konnten. Dieses Potenzial erkannte auch rahm.
1.
Einstellung eines Ingenieurs für die 3D-Konstruktion. Eins der ersten Projekte, das interdisziplinär mit den OT-MeisterInnen übernommen wurde, war die Entwicklung der rios® AktivEx, die erstmalig im 3D-Druck hergestellt wurde. Ein Erfolg!
2.
Die Marke rios® wurde gegründet. Das Konzept von Hilfsmitteln aus dem 3D-Druck fand im Unternehmen großen Anklang und lockte ExpertInnen aus der klassischen Orthopädie an, die mit ihrem interdisziplinären Input zur Weiterentwicklung von rios® Hilfsmitteln beitrugen. Klassische und digitale Orthopädie wuchsen seither stetig zusammen.
3.
Anfangs war das rios® Büro in den Werkstätten, wo direktes Feedback und Austausch mit KollegInnen und VersorgerInnen zum täglichen Miteinander gehört. Im Jahr 2018 wurde in Zusammenarbeit mit ErgotherapeutInnen die rios® RhizSpiral entwickelt, eine Orthese für Arthrose des Daumensattelgelenks. Die RhisSpiral würde später zu dem meistversorgten rios® Hilfsmittel werden.
4.
Das rios® Team, das immer weiter gewachsen war und mittlerweile aus IngenieurInnen, OrthopädietechnikerInnen und ErgotherapeutInnen bestand, bezog ihr eigenes Büro in der Zentrale Iltisweg in Troisdorf Spich.
5.
Seit 2021 verfügt das rios® Team erstmals über Ressourcen, um 1.500 Versorgungen mit individuellen 3D gedruckten Hilfsmitteln pro Jahr durchzuführen.
6.
Im November 2022 feierte das rios® Team 1.000 erfolgreiche RhizSpiral Versorgungen! Ein Erfolg, der das Team noch weiter motivierte.
7.
Die AktivEx, deren Entwurf die Entwicklung der 3D-gedruckter Hilfsmittel bei rahm ins Rollen brachte, wurde patentiert. Das erste von vielen patentierten rios® Hilfsmitteln. Gemeinsam mit der Geschäftsführerin Meike Rahm wurde dieser außerordentliche Erfolg gefeiert!
8.
Seit Ende 2023 verfügt rahm über mehr als 50 3D-Scanner im Unternehmen. Diese Investition erhöhte die Kapazitäten in der Versorgung, sodass nun bereits 2.000 Versorgungen mit rios® Hilfsmitteln pro Jahr möglich sind.
9.
Ende 2024 verzeichnete das rios® Team bereits 8.000 erfolgreiche Versorgungen nach nur 9 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt besteht das rios® Hilfsmittelportfolio aus einer Vielzahl verschiedener Hilfsmittel, darunter Orthesen, Kinderversorgungen, Rollstuhlsitzkissen, Prothesencover sowie Einlagen aus dem 3D-Druck.
10.
Im November 2025 wurden einige der bewährten rios® Orthesen zu unserer Eigenmarke SMINA+ überführt, darunter die AktivEx und die RhizSpiral. SMINA+ umfasst Lösungen, die von Einzelversorgungen zum validierten Versorgungskonzept gewachsen sind. Auf diese Weise können die Orthesen Menschen auch außerhalb des rahmlands unterstützen.
Mit dem Bau des Technologie- und Innovationscenters freut sich das rios® Team auf weitere, spannende Möglichkeiten, wie weitere Ressourcen und eine noch engere, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der klassischen Orthopädietechnik.
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