Bettlägerigkeit

Pflegebedürftigkeit mit stark eingeschränkter Mobilität

Eine Bettlägerigkeit hat große Auswirkungen auf die Lebensqualität. Mit den passenden Hilfsmitteln unterstützt Sie rahm dabei, den Alltag angenehmer und sicherer zu gestalten.

Ursachen, Symptome und Hilfsmittel

Wenn Sie längere Zeit ans Bett gebunden sind, verändert sich Ihr Leben auf vielen Ebenen. Gewohnte Tätigkeiten wie das Aufstehen, Gehen oder selbstständige Körperpflege können nicht mehr ohne Hilfe erfolgen. Neben den körperlichen Einschränkungen entstehen oft auch seelische Belastungen, etwa durch den Verlust von Unabhängigkeit oder den Rückzug aus sozialen Kontakten. Gerade in dieser Phase ist es wichtig, auf Unterstützung zu setzen – sei es durch pflegerische Maßnahmen, ärztliche Betreuung oder den Einsatz geeigneter Hilfsmittel.

 

Wir vom Sanitätshaus rahm begleiten Sie in dieser Lebenssituation – individuell, empathisch und mit dem Ziel, Ihre Lebensqualität zu verbessern.

Pflegekraft im blauen Kittel sitzt am Bett eines älteren Mannes und hält seine Hand.

Ursachen von Bettlägerigkeit

Bettlägerigkeit kann unterschiedliche Ursachen haben. Häufig entsteht sie nach neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson oder Multipler Sklerose, wenn die Bewegungsfähigkeit stark eingeschränkt ist. Auch Verletzungen durch Stürze oder Operationen können dazu führen, dass dauerhafte Bettruhe notwendig wird.

 

Ein weiterer Auslöser sind chronische Erkrankungen des Herz-Kreislauf- oder Atmungssystems, die den Körper schwächen und die Belastbarkeit verringern. Im höheren Alter spielen außerdem der natürliche Abbau von Muskeln und die erhöhte Sturzgefahr eine große Rolle. Nicht selten kommen mehrere Faktoren zusammen – etwa ein Sturz bei gleichzeitig bestehender Vorerkrankung, sodass die Immobilität zunimmt und eine längere Pflegebedürftigkeit entsteht.

Symptome und mögliche Folgen

Die Auswirkungen einer Bettlägerigkeit sind vielfältig und betreffen den gesamten Körper. Typische Symptome und Folgen sind:

 

  • Muskelabbau und Muskelschwund: Ohne Bewegung nimmt die Muskelmasse ab. Längere Immobilität führt bei vielen Menschen dazu, dass die Muskeln nicht nur an Kraft, sondern auch an Koordination verlieren. Das erschwert die Rückkehr zu mehr Selbstständigkeit.
  • Bewegungseinschränkungen: Gelenke, die nicht regelmäßig bewegt werden, versteifen, wodurch die Flexibilität sinkt und die Mobilität weiter abnimmt.
  • Kreislauf- und Organprobleme: Langes Liegen schwächt Herz und Kreislauf. Dadurch steigt das Risiko für Thrombosen und Lungenentzündungen.
  • Hautschäden (Dekubitus): Anhaltender Druck auf bestimmte Körperstellen kann zu Druckgeschwüren führen, die schmerzhaft sind und schwer heilen.
  • Psychische Belastungen: Der Verlust gewohnter Aktivitäten, ein eingeschränkter Alltag und weniger soziale Kontakte können Angst, Niedergeschlagenheit und Rückzug hervorrufen.

 

Diese Beschwerden wirken häufig zusammen: Muskelschwäche verringert die Bewegung, dadurch schwächt sich der Kreislauf, und das Risiko für weitere Komplikationen steigt. Besonders im höheren Alter führt eine dauerhafte Immobilität zu einem beschleunigten Muskelabbau, was die gesundheitlichen Einschränkungen zusätzlich verschärft.

Die 5 Phasen der Bettlägerigkeit

Der Verlauf wird häufig in fünf Phasen beschrieben:

 

  1. Risikophase: Erste Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit, längere Ruhezeiten.
  2. Instabile Phase: Mehr Zeit im Bett, steigender Bedarf an Hilfe.
  3. Stabilisierte Phase: Eigenständiges Aufstehen nicht mehr möglich, Pflege wird notwendig.
  4. Rückbildungsphase: Durch gezielte Maßnahmen können Beweglichkeit und Muskelaufbau teilweise zurückkehren.
  5. Endphase: Vollständige Bettlägerigkeit mit umfassendem Pflegebedarf.

 

Mit rechtzeitiger Unterstützung lässt sich der Übergang in die nächsten Phasen oft verlangsamen oder verhindern.

Maßnahmen zur Unterstützung

Um Ihre Lebensqualität zu erhalten, sind mehrere Bausteine entscheidend:

 

  • Mobilisation: Regelmäßige Lagerungswechsel und Bewegungsübungen beugen Muskelschwund vor.
  • Pflege: Hautpflege, Hygiene und Inkontinenzversorgung verhindern Infektionen und Hautschäden.
  • Sicherheitsmaßnahmen: Rutschfeste Matten, Haltegriffe und ein an Ihre Bedürfnisse angepasstes Bett reduzieren das Sturzrisiko.
  • Ernährung: Eiweiß- und vitaminreiche Kost unterstützt den Muskelaufbau und stärkt Ihr Immunsystem.
  • Psychosoziale Betreuung: Gespräche, gemeinsame Aktivitäten und Kontakt zu Angehörigen fördern das seelische Wohlbefinden.

 

Diese Maßnahmen helfen nicht nur Ihnen als Betroffene, sondern entlasten auch Ihre Pflegenden.

Sitzlifter bei Bettlägerigkeit

rahm: Hilfsmittelversorgung bei Bettlägerigkeit

Eine individuell abgestimmte Hilfsmittelversorgung kann Ihren Alltag erleichtern, Ihre Sicherheit erhöhen und die Arbeit der Pflegenden spürbar entlasten. Dabei geht es nicht nur um Komfort, sondern auch um die Vorbeugung von Folgeerkrankungen und die Unterstützung Ihrer Selbstständigkeit, soweit dies möglich ist.

 

Pflegebetten und Matratzen

Pflegebetten und Matratzen können zu einer ergonomischen und schonenden Lagerung beitragen. Sie können es Ihnen erleichtern, im Bett die Position zu wechseln, und helfen Pflegenden beim sicheren Umlagern. Premium-Matratzen (Anti-Dekubitus-Matratzen) können den Druck gleichmäßig verteilen, wodurch das Risiko für Druckgeschwüre (Dekubitus) verringert werden kann und das Liegen insgesamt angenehmer wird.

 

Personen- und Deckenlifter

Personen- und Deckenlifter unterstützen Sie dabei, ohne körperliche Anstrengung vom Bett in den Rollstuhl oder auf den Toilettenstuhl zu gelangen. Gleichzeitig können Rücken und Gelenke der Pflegenden geschont werden, was die Pflege langfristig erleichtern kann.

Plegepaket bei Pflegebedürftigkeit

Hilfsmittel für Bad und WC

Hilfsmittel für Bad und WC wie Dusch- und Toilettenstühle oder Badewannenlifter können Sie dabei unterstützen, dass die tägliche Körperpflege auch bei eingeschränkter Mobilität komfortabel und würdevoll durchgeführt werden kann. Dies kann wesentlich zu Ihrem Wohlbefinden und Ihrer Lebensqualität beitragen.

 

Inkontinenzprodukte und Pflegehilfsmittel

Inkontinenzprodukte und Pflegehilfsmittel können sowohl Sie als auch Ihre Pflegeperson im Alltag unterstützen. Saugfähige Unterlagen, hautfreundliche Produkte, Desinfektionsmittel und Einmalhandschuhe können zu einer guten Hygiene beitragen. Zusätzlich können sie dabei unterstützen, Hautirritationen vorzubeugen und dadurch für mehr Sicherheit im täglichen Umgang mit pflegerischen Aufgaben zu sorgen.

rahm: Ihr Partner für mehr Mobilität und Lebensqualität

Bettlägerigkeit ist eine große Herausforderung für Sie und Ihre Angehörigen. Mit der richtigen Unterstützung können Sie dennoch Lebensqualität und Selbstbestimmung bewahren. Im Sanitätshaus rahm verbinden wir fachliche Kompetenz mit moderner Technik, um Ihnen die bestmögliche Versorgung zu bieten.

Bei Pflegebedürftigkeit stehen wir Ihnen in sämtlichen Bereichen zur Seite:

 

 

Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg – einfühlsam, zuverlässig und mit dem Ziel, Ihre Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten.