Diabetisches Fußsyndrom

Folgen einer Diabetes-Erkrankung für die Füße

Bei einem diabetischen Fußsyndrom kann zu Folgeschäden im Fußbereich führen. Sanitätshaus rahm unterstützt Sie persönlich mit Hilfsmitteln und Beratung für mehr Sicherheit.

Ursachen, Symptome und Hilfsmittel

Das diabetische Fußsyndrom ist eine mögliche Folge einer länger bestehenden Diabetes-Erkrankung und kann Ihren Alltag spürbar verändern. Selbst kleine Wunden können sich schwerwiegend entwickeln und die Mobilität einschränken. Neben den körperlichen Beschwerden wirkt sich dies auch auf Ihre Lebensqualität und Ihr Sicherheitsgefühl im Alltag aus.

 

Wir vom Sanitätshaus rahm begleiten Sie auf Ihrem Weg – persönlich, zugewandt und mit dem Ziel, Ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität bestmöglich zu erhalten.

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Formen des diabetischen Fußsyndroms

Das diabetische Fußsyndrom ist eine ernst zu nehmende Folgeerkrankung von Diabetes und betrifft häufig Ihren gesamten Fuß, einschließlich der Zehen. Der diabetische Fuß kann sich in unterschiedlichen Ausprägungen zeigen, abhängig davon, ob Nerven- oder Gefäßschäden im Vordergrund stehen:

 

  • Neuropathische Form: Durch Nervenschädigungen geht das Schmerz- und Temperaturempfinden am Fuß zurück. Druckstellen oder Verletzungen werden nicht bemerkt und können sich unbemerkt verschlimmern.
  • Ischämische Form: Durch Durchblutungsstörungen, meist infolge einer peripheren partiellen Verschlusskrankheit (pAVK), wird das Gewebe schlechter mit Sauerstoff versorgt. Schon kleine Wunden heilen langsamer und sind anfälliger für Infektionen.
  • Mischform: Hier liegen sowohl Nervenschäden als auch Durchblutungsstörungen vor. Das Risiko für schlecht heilende Wunden und tiefe Infektionen ist besonders hoch.

 

Das rechtzeitige Erkennen der Form ist für Sie entscheidend, um die passende Hilfsmittelversorgung einzuleiten und Folgeschäden zu vermeiden. Bleiben die Wunden unbehandelt, steigt das Risiko schwerer Infektionen, die im schlimmsten Fall eine Amputation erforderlich machen können.

Risikofaktoren für das diabetische Fußsyndrom

Das diabetische Fußsyndrom entsteht in der Regel als Folge einer länger bestehenden Diabetes-Erkrankung. Diabetes wirkt sich nicht nur auf den Blutzucker aus, sondern kann auch die Funktion der Nerven und die Belastbarkeit der Blutgefäße beeinträchtigen. Dadurch werden die Füße schlechter durchblutet und Sie nehmen Druckstellen oder kleine Verletzungen oft nicht mehr wahr. Zu den häufigsten Risikofaktoren zählen:

 

  • dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte, die die Gefäße und Nerven schädigen
  • bestehende Nervenschädigungen (Neuropathien), durch die Druckstellen oder Verletzungen oft nicht bemerkt werden
  • Durchblutungsstörungen wie die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
  • unzureichende Fußpflege oder ungeeignetes Schuhwerk, das Reibung und Druckstellen verursacht

 

Gerade Menschen mit Diabetes sind daher besonders gefährdet, dass sich selbst kleinste Verletzungen entzünden. Weil das Immunsystem bei Diabetes ebenfalls beeinträchtigt sein kann, heilen Wunden langsamer und können sich leichter zu chronischen Geschwüren entwickeln. Wird nicht rechtzeitig gehandelt, können schwerwiegende Komplikationen bis hin zur Amputation drohen.

Symptome des diabetischen Fußsyndroms

Die Beschwerden können je nach Ausprägung unterschiedlich sein. Achten Sie daher auf folgende Anzeichen:

 

  • Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Füßen
  • trockene, rissige Haut
  • Druckstellen oder Blasen
  • schlecht heilende Wunden oder offene Stellen
  • Verfärbungen oder Überwärmung

 

Je früher Sie diese Symptome erkennen, desto besser lassen sich schwerwiegende Komplikationen vermeiden.

PDQ

rahm: Individuelle Hilfsmittelversorgung 

Besonders beim diabetischen Fuß ist eine frühzeitige und richtige Hilfsmittelversorgung entscheidend. Im Sanitätshaus rahm erhalten Sie individuell angepasste Lösungen, die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind.

 

Weichbettungseinlage

Bei bereits bestehenden Druckstellen oder empfindlicher Haut kann eine Weichbettungseinlage dazu beitragen, Ihre Füße zu entlasten. Durch spezielle Materialien kann der Druck verteilt werden. Wir beraten Sie, welche Einlagenvariante für Ihre Situation am besten geeignet ist.

 

Diabetes-adaptierte Fußbettung in Kombination mit semiorthopädischen Schutzschuhen

Diese spezielle Fußbettung in Kombination mit semiorthopädischen Schutzschuhen ist auf die besonderen Anforderungen Ihrer Füße angepasst. Sie kann dazu beitragen, Druckspitzen zu vermeiden, die Durchblutung zu unterstützen und die Fußstruktur zu stabilisieren. Wir passen dafür Ihre Fußbettung individuell an Ihre Fußform an.

 

Schutzschuhe für DiabetikerInnen

Diabetische Schutzschuhe gehören zur Kategorie der Therapieschuhe. Sie können Platz für orthopädische Einlagen bieten, sind nahtfrei verarbeitet und aus besonders weichen Materialien gefertigt. Dies kann Ihnen bei Diabetes dabei helfen, Verletzungen zu vermeiden und den Fuß im Alltag zu entlasten. Bei rahm erhalten Sie auf Wunsch auch eine individuelle Anfertigung nach Maß.

rahm: Ihr Partner für mehr Lebensqualität beim diabetischen Fußsyndrom

Im Sanitätshaus rahm stehen wir Ihnen mit Fachwissen, Erfahrung und moderner Technik zur Seite. Gemeinsam finden wir die passenden Hilfsmittel für Ihre individuelle Fußsituation. Unsere Fachteams beraten Sie umfassend und mit besonderem Blick auf Ihre Lebensgewohnheiten. Auch bei anderen Fußerkrankungen unterstützen wir Sie mit unserer Expertise, beispielsweise bei:

 

 

Vereinbaren Sie gerne einen Termin in einer unserer rahm-Filialen. Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden und Mobilität.