Ursachen, Symptome und Hilfsmittel
Eine Lähmung im Arm kann Ihren Alltag deutlich verändern. Plötzlich fällt es schwer, einfache Handgriffe auszuführen, etwa eine Tasse zu halten, sich anzuziehen oder etwas zu greifen. Die Ursache ist häufig eine neurologische Schädigung. Dabei kann nur ein Arm betroffen sein oder auch eine ganze Körperhälfte.
Wir vom Sanitätshaus rahm unterstützen Sie dabei, Ihre Bewegungsfähigkeit bestmöglich zurückzugewinnen. Gemeinsam finden wir heraus, welche Hilfsmittel Ihnen im Alltag wirklich weiterhelfen – individuell abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse. Ob direkt nach der Akutversorgung, während der Reha oder auch später im Alltag: Wir sind für Sie da.
Was kann eine Lähmung im Arm verursachen?
Eine Lähmung im Arm tritt nicht grundlos auf, sondern ist stets Folge einer anderen Erkrankung oder Schädigung. Häufigste Ursache ist ein Schlaganfall, bei dem durch eine Durchblutungsstörung bestimmte Hirnareale nicht mehr ausreichend versorgt werden. Dabei entsteht oft eine halbseitige Lähmung (Hemiparese), die auch Ihren Arm und Ihre Hand betreffen kann.
Weitere mögliche Ursachen sind:
- Nervenschädigungen durch Verletzungen: Ein Bruch des Schlüsselbeins oder eine Schädigung des Armnervengeflechts (Plexus brachialis) kann Lähmungen auslösen.
- Chronisch-entzündliche Erkrankungen: Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Myasthenia gravis können zu fluktuierenden oder dauerhaften Lähmungen führen.
- Tumorerkrankungen: Raumforderungen im Bereich von Hals oder Brustkorb können Nerven unter Druck setzen und dadurch Ihre Bewegungsfähigkeit einschränken.
- Gürtelrose (Herpes Zoster): Nach einer Reaktivierung des Windpocken-Virus kann es zu starken Nervenschmerzen und Lähmungserscheinungen im betroffenen Hautareal kommen.
Tritt eine Lähmung plötzlich auf, sollten Sie umgehend medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Besonders bei Verdacht auf einen Schlaganfall oder eine transitorische ischämische Attacke (TIA) zählt jede Minute.


