Symptome einer Fersenbeinfraktur
Ein Fersenbeinbruch macht sich meist durch starke Schmerzen im Bereich der Ferse und des Rückfußes bemerkbar. Häufig treten weitere Symptome auf wie:
- Schwellung und Blutergüsse rund um den Knöchel und die Ferse
- Belastungsschmerz, oft verbunden mit Unfähigkeit, den Fuß abzurollen oder zu belasten
- Verformung oder Verbreiterung der Ferse bei schweren Brüchen
- Bewegungseinschränkung im oberen und unteren Sprunggelenk
Sie sollten die Symptome immer ärztlich untersuchen lassen, um Folgeschäden zu vermeiden und eine passende Behandlung einzuleiten.
Behandlung und Therapie
Die Wahl Ihrer Therapie hängt von der Bruchform, der Stabilität des Knochens und der Beteiligung der Gelenkflächen ab. Ziel ist es, die Belastbarkeit Ihres Fußes zu verbessern und Spätfolgen wie Fehlstellungen oder Arthrose zu verringern.
Stabile Frakturen ohne Gelenkbeteiligung werden häufig konservativ behandelt – durch Ruhigstellung mit Gips oder Orthese. Bei verschobenen oder komplexen Brüchen kann eine Operation nötig sein, um die Knochen anatomisch korrekt zu richten.
Im Anschluss unterstützt Physiotherapie die Wiederherstellung von Beweglichkeit und Kraft. Der Belastungsaufbau erfolgt stufenweise und unter ärztlicher Aufsicht. Eine konsequente Nachsorge hilft, Folgeschäden zu vermeiden und die Funktion des Fußes zurückzugewinnen.