Ursachen, Folgen und Herausforderungen
Ob durch chronische Erkrankungen, Verletzungen oder Komplikationen im Heilungsverlauf: Der Verlust von Zehen oder Fußanteilen durch eine Teilfußamputation bringt neue Anforderungen im Alltag und im eigenen Körpergefühl mit sich.
Wir vom Sanitätshaus rahm begleiten Sie bei diesen Veränderungen mit passgenauen Hilfsmitteln, fachlicher Kompetenz und einem offenen Ohr für Ihre individuellen Bedürfnisse. Wir stehen an Ihrer Seite und unterstützen Sie auf dem Weg zu mehr Eigenständigkeit und Lebensqualität.
Medizinische Hintergründe der Teilamputation am Fuß
Eine Teilamputation am Fuß bedeutet die Entfernung von Teilen des Fußes, etwa durch die Abtrennung einzelner Zehen oder eines Abschnitts des Vor- oder Mittelfußes. Zu den häufigsten Ursachen zählen irreversiblen Schädigungen von Gewebe oder Knochen. Dies kann bei diabetischen Komplikationen, schweren Unfällen, Infektionen oder einer gestörten Durchblutung erforderlich sein. Besonders das diabetische Fußsyndrom kann dazu führen, dass eine Zehenamputation notwendig ist, um eine Ausbreitung der Entzündung zu verhindern. In den meisten Fällen geschieht die Amputation jedoch als letzter Schritt nach einem langen Krankheitsverlauf.
Amputationen am Fuß umfassen unterschiedliche operative Eingriffe:
- Zehenamputation: Entfernung einzelner oder mehrerer Zehen
- Vorfußamputation: Abtragung von Zehengrundgliedern bis zum Mittelfuß
- Mittelfußamputation: Teilentfernung des Fußgewölbes bis zur Lisfranc-Linie (langer Mittelfußstumpf), Chopartlinie (kurzer Mittelfußtumpf) oder Pirogoff (ultrakurzer Fußstumpf, bei dem das Fersenbein als belastbare Fläche genutzt wird).

