Knick-, Senk-, Spreizfuß

Arten von Fußfehlstellungen

Knick-, Senk- und Spreizfüße kommen entfeder einzeln oder in Kombination vor. Mit der passenden Einlagenversorgung von rahm können Sie Schmerzen entgegenwirken.

Ursachen, Symptome und Hilfsmittel

Bei einem Knick-, Senk- und Spreizfuß handelt es sich um drei unterschiedliche Fußfehlstellungen. Diese treten oft in Kombination miteinander auf und können sich auf Ihre Körperstatik auswirken und zu Einschränkungen in der Belastbarkeit Ihrer Füße führen.

 

Wir vom Sanitätshaus rahm begleiten Sie mit modernen Hilfsmitteln dabei, Ihren Fuß zu entlasten und Ihre Beweglichkeit im Alltag zu erhalten.

Frau cremt ihre Fersen ein bei sich Zuhause

Knick-, Senk-, Spreizfuß und weitere Fußfehlstellungen im Überblick

Fußfehlstellungen können in unterschiedlichen Formen auftreten. Oft handelt es sich nicht nur um eine einzelne Veränderung, sondern um eine Kombination mehrerer Fehlstellungen. Im Folgenden erhalten Sie einen kompakten Überblick über die häufigsten Diagnosen:

 

  • Senkfuß: Das Längsgewölbe ist hierbei abgeflacht, die Fußsohle liegt fast komplett auf. Typische Beschwerden sind Druckstellen und schnelle Ermüdung, oft verstärken sich die Schmerzen bei längerem Stehen oder Gehen.
  • Knickfuß: Die Ferse kippt nach innen. Dies führt zu einer Überlastung der Bänder und Schmerzen im Bereich des Innenknöchels, manchmal auch zu einer sichtbaren Veränderung der Beinachse.
  • Spreizfuß: Das Quergewölbe ist abgesenkt, wodurch der Vorfuß breiter wird. Häufig entstehen Schwielen, Ballenschmerzen und Fehlstellungen der Zehen, die das Tragen von normalem Schuhwerk erschweren können.
  • Knick-Senkfuß: Eine Kombination aus Knick- und Senkfuß. Die Fußstellung wirkt instabil und belastet Gelenke und Sehnen, was langfristig auch zu Beschwerden in Knie oder Hüfte führen kann.
  • Senk-Spreizfuß: Das Längs- und Quergewölbe sind gleichzeitig abgeflacht. Das führt zu Druckbeschwerden im Vorfuß und zu schneller Ermüdung, häufig verbunden mit einer verstärkten Belastung der Mittelfußknochen.
  • Plattfuß: Eine stärker ausgeprägte Form des Senkfußes. Beim Plattfuß ist das Fußlängsgewölbe vollständig eingesunken, sodass die gesamte Fußsohle den Boden berührt. Dies kann zu einer deutlichen Fehlbelastung führen, die Schmerzen im Fuß und auch Beschwerden in Knie, Hüfte oder Rücken begünstigen kann.
  • Hohlfuß: Ein Hohlfuß ist eine angeborene oder erworbene Fußfehlstellung, bei der das Längsgewölbe übermäßig stark ausgeprägt ist, was zu einem ungewöhnlich hohen Spann führt. Dadurch verlagert sich die Belastung auf Ballen und Ferse, was das Risiko für Schmerzen, Instabilität und Umknicken erhöhen kann.
  • Knick-, Senk-, Spreizfuß: Eine komplexe und kombinierte Fußfehlstellung mit abgeflachtem Längs- und Quergewölbe sowie nach innen gekippter Ferse.

 

Der Knick-, Senk-, Spreizfuß kann als Mehrfachfehlstellung sowohl lokal am Fuß als auch systemisch Auswirkungen haben kann. Eine frühzeitige Versorgung mit individuell angepassten Hilfsmitteln sowie eine orthopädische Behandlung sind deshalb empfehlenswert, um diesen Prozessen vorzubeugen und Muskulatur und Bänder zu stärken.

Ursachen eines Knick-, Senk-, Spreizfußes

Bei einem Knick-, Senk-, Spreizfuß ist das Fußlängsgewölbe abgesenkt (Senkfuß), das Fersenbein knickt nach innen (Knickfuß), und der Vorderfuß weitet sich (Spreizfuß). Häufig entwickeln sich diese Fehlstellungen über Jahre hinweg. Mögliche Ursachen sind:

 

  • schwache Fußmuskulatur
  • Übergewicht
  • genetische Veranlagung
  • Verletzungen oder Erkrankungen wie rheumatische Beschwerden

 

Die Fußmuskulatur spielt eine zentrale Rolle: Ist sie zu schwach, kann das Fußgewölbe nicht ausreichend gestützt werden. In Kombination mit hoher täglicher Belastung – etwa bei stehenden Tätigkeiten – kommt es zu einer Überlastung der Sehnen und Bänder.

Typische Symptome erkennen

Knick-, Senk-, und Spreizfüße bleiben häufig lange unbemerkt. Diese Fehlstellungen können sich in vielen Fällen auf Ihre Bewegungsabläufe und Ihre Belastbarkeit im Alltag auswirken können, darunter:

 

  • Schmerzen im Fußgewölbe oder an der Fußinnenseite
  • Verspannungen in Waden und Oberschenkeln
  • Druckstellen am Fußrücken
  • unsicheres Gangbild, besonders barfuß oder auf unebenem Untergrund

 

Spätestens bei anhaltenden Beschwerden oder sichtbaren Veränderungen an der Fußform sollten Sie eine orthopädische Abklärung einholen. Je früher die Fehlstellung erkannt wird, desto besser kann sie behandelt oder aufgehalten werden.

Behandlung von Knick-, Senk-, Spreizfuß

Die Therapie richtet sich nach dem Ausmaß der Fehlstellung und den Beschwerden. Ziel ist es, die Belastung Ihrer Fußstrukturen zu verringern. Typische Behandlungsmaßnahmen bei Knick-, Senk- und Spreizfuß sind:

 

  • Übungen zur Kräftigung der Fußmuskulatur
  • Anpassung der Schuhe (ausreichend breit, stützend)
  • Verwendung orthopädischer Einlagen
  • Bandagen zur Stabilisierung des Fußes

 

Bei Kindern besteht oft noch die Möglichkeit, durch gezielte Übungen und Einlagenversorgung eine Korrektur zu erreichen. Erwachsene profitieren meist von einer Kombination aus Hilfsmitteln und aktiver Bewegungstherapie.

Seitliche Ansicht einer orthopädischen rahm 3D Schuh-Einlage auf weißem Hintergrund

rahm: Hilfsmittelversorgung bei Knick-, Senk-, Spreizfuß

 

Orthopädische Einlagen

Orthopädische Einlagen sind das zentrale Hilfsmittel bei der Versorgung eines Senk- oder Knickfußes. Bei rahm erhalten Sie orthopädische Einlagen aus eigener Fertigung, die individuell an Ihre Fußform und Ihren Versorgungsbedarf angepasst werden – entweder frästtechnisch gefertigt oder auf Wunsch auch per Fußscan im 3D-Druckverfahren hergestellt.

 

Impuls-Einlagen

Impuls-Einlagen werden insbesondere für die Aktivierung der Fußmuskulatur eingesetzt. Kleine Erhebungen stimulieren bestimmte Zonen des Fußes, um sensorische Impulse zu setzen. Damit können sie die Muskelaktivität unterstützen und die Fußstellung positiv beeinflussen. Sie sind besonders geeignet bei muskulär bedingten Fußfehlstellungen und werden von rahm individuell angepasst.

Jurtin Einlagen werden an einem Fuß angepasst

Jurtin medical® Systemeinlagen

Jurtin medical® Systemeinlagen basieren auf einem besonderen Abdruckverfahren im unbelasteten Zustand. Die Einlagen können dazu beitragen, das Fersenbein aufzurichten und eine Fußfehlstellung zu verbessern. Sie werden direkt am unbelasteten Fuß angepasst und können eine biomechanische Unterstützung des Fußes ermöglichen. Sie eignen sich besonders bei ausgeprägten Knick-Senkfußformen.

 

Fußbandage

Eine Fußbandage kann eine sinnvolle funktionelle Unterstützung bei Knick-, Senk- und Spreizfußbeschwerden darstellen. Sie kann dazu beitragen, die Strukturen der Fußwurzel zu trainieren und damit das natürliche Abrollen zu erleichtern. Das Tragen einer Fußbandage kann das gesamte Fußskelett entlasten. Gerade in der Kombination mit Einlagen kann sie eine sinnvolle Ergänzung sein und kann auch bei Zehendeformitäten zum Einsatz kommen.

rahm: Ihr Partner für mehr Mobilität und Lebensqualität

Im Sanitätshaus rahm verbinden unsere geschulten ExpertInnen fachliche Kompetenz mit individueller Beratung und modernster Technik. Unsere SpezialistInnen prüfen, welche Hilfsmittel für Ihre Fußfehlstellung sinnvoll sind – von der ersten Analyse bis zur Anpassung. Wir sind Ihr Partner auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden auch bei weiteren Fußerkrankungen wie:

 

 

Lassen Sie sich beraten – gemeinsam finden wir die passende Lösung für Ihre Füße und Ihren Alltag.