Fußheberschwäche

Eingeschränkte Anhebung des Fußes beim Gehen

Eine Fußheberschwäche erschwert den Alltag und erhöht die Sturzgefahr. Wir beraten Sie zu passenden Hilfsmitteln, die Ihre Mobilität sicher und zuverlässig unterstützen.

Ursachen, Symptome und Hilfsmittel

Eine Fußheberschwäche kann den Alltag deutlich beeinträchtigen, denn dabei gelingt es oft nicht mehr,  den Fuß wie gewohnt anzuheben. Die Gefahr zu stolpern oder zu stürzen steigt.

 

Wir vom Sanitätshaus rahm beraten Sie individuell und einfühlsam, welche Hilfsmittel Sie im Alltag unterstützen und Ihre Mobilität verbessern können. Ganz gleich, ob direkt nach der Diagnose, während einer Therapie oder wenn die Beschwerden schon länger bestehen – wir sind für Sie da.

Der Fuß einer Person die gerade ausläuft

Wie sich eine Fußheberschwäche zeigt und welche Ursachen dahinterstecken können

Wenn Sie unter einer Fußheberschwäche leiden, fällt es Ihnen zunehmend schwer, Ihren Fuß beim Gehen anzuheben. Das Gehen wirkt unsicher, und es kommt häufiger zum Stolpern – besonders auf unebenem Boden oder beim Treppensteigen. Viele Betroffene entwickeln zudem eine deutliche Angst vor Stürzen, was die  Mobilität weiter einschränkt.

 

Die Ursachen für eine Fußheberschwäche sind vielfältig. Dazu gehören fehlende Muskelaktivität, hervorgerufen durch eine periphere Nervenschädigung oder durch Schädigung des zentralen Nervensystems. Besonders der vordere Schienbeinmuskel (Musculus tibialis anterior) spielt hierbei eine entscheidende Rolle: Wenn dieser nicht mehr angesteuert werden kann, kann das direkt zu einer Lähmung oder Schwäche führen – mit spürbaren Auswirkungen auf Ihre Mobilität und Ihr Sicherheitsgefühl im Alltag.

 

Häufig liegt auch eine Schädigung von Nerven oder motorischen Steuerzentren zugrunde. Dazu zählen unter anderem:

 

Welche Symptome sind typisch?

Die Auswirkungen einer Fußheberschwäche zeigen sich beim Gehen. Anfangs wirken die Veränderungen oft unauffällig, doch mit der Zeit können die Beschwerden zunehmen und  Ihren Alltag deutlich beeinträchtigen.

 

Typische Symptome sind:

 

  • die Fußspitze schleift beim Gehen über den Boden
  • unnatürlich hohes Anheben des Beines (sogenannter Steppergang)
  • Gangunsicherheit und Gleichgewichtsverlust beim Gehen
  • Treppensteigen und Gehen auf unebenem Gelände fällt schwer

 

Diese Veränderungen erhöhen auch das Risiko, zu stolpern oder zu stürzen. Wenn die Schwäche unbehandelt bleibt, kann es zu Fehlbelastungen kommen – etwa in Rücken, Hüfte oder Knie. Dadurch entstehen oft zusätzliche Schmerzen, die Ihre Beweglichkeit weiter einschränken.

 

Deshalb gilt: Je früher Sie die Symptome erkennen und gezielt behandeln lassen, desto besser können Sie Ihre Mobilität und Lebensqualität erhalten.

Welche Therapieformen gibt es?

Je nach Ursache kommen unterschiedliche Therapieansätze infrage, mit dem Ziel, Ihre Mobilität zu verbessern und Stürze zu vermeiden:

 

  • Physiotherapie: Sie kann dabei helfen, die Fußhebermuskulatur zu kräftigen und Ihre Beweglichkeit zu verbessern.
  • Elektrostimulation: Elektrische Impulse können Ihre Muskeln aktivieren, wenn die Steuerung über das zentrale Nervensystem beeinträchtigt ist.
  • Orthesen: Spezielle Fußheberorthesen stabilisieren das Sprunggelenk und können das Gehen erleichtern.
  • Gangtraining: Durch gezielte Übungen verbessern Sie Ihr Gangbild und Ihre Balance.

 

Falls Muskeln teilweise noch angesteuert werden können, können regelmäßige Übungen dabei helfen, Ihre Selbstständigkeit im Alltag zurückzugewinnen. Dazu gehören:

 

  • aktives Anheben des Fußes gegen Widerstand
  • Kräftigung der Zehenhebermuskulatur
  • Gleichgewichtsübungen auf instabilen Unterlagen

 

Diese Maßnahmen können Ihr Gangbild verbessern und Ihnen mehr Sicherheit im Alltag geben.

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Hilfsmittel von rahm: Orthesen und funktionelle Elektrostimulation bei Fußheberschwäche

Eine individuell auf Sie abgestimmte Hilfsmittelversorgung kann die Folgen einer Fußheberschwäche deutlich abmildern. Im Sanitätshaus rahm stehen verschiedene innovative Lösungen zur Verfügung, die Ihre Mobilität und Selbstständigkeit unterstützen könnten.

 

Fußheberorthesen – Lösungen für Funktionsstörung Bein/Fuß

Zur Versorgung einer Fußheberschwäche bietet rahm verschiedene Lösungen für Funktionsstörung Bein/Fuß an, darunter Orthesen. Orthesen mit Knöchelgelenk werden individuell für Sie angefertigt und lassen sich flexibel an Ihre Bedürfnisse anpassen. Sie können Ihre Gang- und Standsicherheit verbessern und Fußfehlstellungen korrigieren.

 

Aktive Fußheber-Systeme: Mehr Sicherheit durch Elektrostimulation

Aktive Fußheber-Systeme mit funktioneller Elektrostimulation (FES) können im Fall einer Fußheberschwäche aufgrund von Schädigung im zentralen Nervensystem eine wirkungsvolle Unterstützung bieten. Diese Systeme stimulieren gezielt die betroffenen Muskeln und unterstützen Sie dabei, Ihren Fuß während der Schwungphase aktiv anzuheben – für ein runderes, sichereres und energieeffizienteres Gangbild.

Neuro-Tage

Besuchen Sie uns an unseren rahm Neuro-Tagen an ausgewählten Standorten. Wenn Sie von einer Fußheberschwäche betroffen sind, begleiten Sie unsere ExpertInnen bis zur langfristigen Versorgung – kompetent und einfühlsam. Wir prüfen die Eignung von Hilfsmitteln, die zu Ihnen passen und stellen Ihnen verschiedene Lösungen vor.

Sanitätshaus rahm: Ihre kompetente Anlaufstelle bei Fußheberschwäche

Eine Fußheberschwäche bringt oft tiefgreifende Veränderungen im Alltag mit sich – doch gezielte Unterstützung kann viel bewirken. Im Sanitätshaus rahm setzen wir auf eine Kombination aus fachlicher Expertise, individueller Beratung und moderner Versorgungstechnik, um gemeinsam mit Ihnen die optimalen Lösungen zu finden.

 

Auch bei weiteren neurologischen Erkrankungen sind wir für Sie da, beispielsweise bei:

 

 

Wir stehen Ihnen mit passgenauer Versorgung zur Seite, damit Sie Ihre Mobilität und Lebensqualität bestmöglich zurückgewinnen!