Ablauf der Studie
Ottobock führte die Studie in Verbindung mit 13 medizinischen Zentren aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und den USA durch. Verglichen wurden herkömmliche Ganzbeinorthesen mit dem C-Brace.
Bei der herkömmlichen Orthese handelte es sich entweder um eine simple Ganzbeinorthese, die das Kniegelenk sperrt und zum Hinsetzen entriegelt werden kann, oder um eine Ganzbeinorthese, die das Knie ebenfalls sperrt, aber in der Schwungphase das Knie mechanisch entriegelt und beim Kontakt mit dem Boden, also in der Standbeinphase, wieder sperrt.
102 PatientInnen mit neurologischer oder muskulärer Lähmung im Bein wurden in zwei zufälligen Gruppen aufgeteilt.
Diese trugen für je drei Monate das C-Brace und die herkömmliche Orthese, die sie auch vor der Studie genutzt haben. In einer der Gruppen wurde zuerst die herkömmliche Ganzbeinorthese getragen, dann eine C-Brace Orthese. In der zweiten Gruppe begannen die PatientInnen mit der C-Brace Orthese und wechselten nach einer einmonatigen Pause anschließend zur herkömmlichen Orthese.
Primäres Ziel der Studie war die Überprüfung des Gleichgewichts anhand der Berg-Balance-Scale (BBS). Anschließend wurden die Stürze, die generelle Mobilität, Funktion und Lebensqualität beim Tragen der unterschiedlichen Orthesen bewertet.


