Operation mit schwerwiegenden Folgen
Es sind oft die kleinen Momente, die zeigen, wie weit jemand gekommen ist. Wenn Ramona heute aufsteht, ihre Prothesen anlegt und sich sicher im Raum bewegt, wirkt vieles selbstverständlich. Doch dieser Alltag ist das Ergebnis eines langen Weges, der mit einer lebensbedrohlichen Situation begann.
Nach einer Operation kam es zu schweren Komplikationen. Aus dem Eingriff entwickelte sich eine Sepsis, eine schwere Blutvergiftung, die sich im Körper ausbreitete. Die Infektion führte schließlich zu Organversagen. Ramona fiel ins Koma.
Als sie wieder aus dem Koma aufwachte, hatte sich ihr Leben grundlegend verändert. Um ihr Leben zu retten, mussten beide Unterschenkel sowie beide Hände amputiert werden.
Damit hatte sich nicht nur Ramonas körperliche Situation verändert. Mit der vierfachen Amputation ihrer beiden Arme und Unterschenkel stand sie einer völlig neuen Lebensrealität gegenüber.
Schritt für Schritt wieder zur Normalität
Die erste Zeit nach der Amputation war von vielen Herausforderungen geprägt. Ramona musste sich von der schweren Erkrankung und den Operationen erholen. Gleichzeitig versuchte sie, sich an ihre neue Situation zu gewöhnen.
Hier kam rahm ins Spiel. Die ExpertInnen haben Ramonas Eltern bereits unterstützt, als sie selbst im Koma lag. Nach der Vierfach-Amputation standen sie dann auch Ramona zur Seite.
Die erste Versorgung war ein Rollstuhl, doch damit sollte es nicht getan sein. Ramona und ihr Versorgungsteam waren fest entschlossen und voller Zuversicht, ihre Mobilität und Selbstständigkeit bestmöglich wiederherzustellen .



